von redaktion | Aug. 20, 2025 | 2025, Allgemein, Newsstream

Wer hats erfunden? Im Fall „Leberkäse“ waren es diesmal nicht die Schweizer, ganz untätig waren sie aber scheinbar auch nicht. 1776 kam der Wittelsbacher Kurfürst Karl Theodor aus der Pfalz nach Bayern. Begleitet wurde er dabei von seinem Haus- und Hof-Metzger. Dieser kam eines Tages auf die Idee, fein gehacktes Schweine- und Rindfleisch in Brotformen zu backen – den heute bekannten Leberkäse.
Seit mehr als 200 Jahren gilt der Leberkäse nun als einer der Klassiker in der bayerischen Küche. Es gibt verschiedene Theorien bezüglich des Ursprungs des Begriffs „Leberkäse“: Eine Version besagt, dass es von den Wortstämmen „Lab“ und „Kasi“ abstammt, die mit der Gerinnung des Fleischeiweißes beim Backen oder Kochen zusammenhängt.
Eine andere Version lautet, dass aus dem Wort „Laib“ später das Wort „Leber“ entstand, und „Käs“ bedeutet nichts anderes als die kompakte Masse, zu der das Fleisch und die anderen Bestandteile verarbeitet werden.
Der Name Fleischkäse könnte auch aus dem Schweizerischen stammen. Bei dieser Version heißt es, dass aufgrund der Kastenform, die bei der Herstellung von Schweizer Käse verwendet wird, der Name Leberkäse oder Fleischkäse entstand.
Haben Sie noch Fragen zu diesem Stück bayerische Geschichte? Wir beantworten Ihnen Fragen dazu gerne. Sprechen Sie uns bitte an.
Wir wünschen Ihnen guten Appetit
Ihre Metzgerei des Vertrauens und Team
von redaktion | Aug. 2, 2025 | 2025, Allgemein, Newsstream

Beim Leberkäse handelt es sich um eine Brühwurstsorte, die im gesamten deutschsprachigen Raum verbreitet ist. Laut der aktuellen Gesetzgebung muss im Rahmen des „Verbraucherschutzes vor Irreführung“ im Leberkäse außerhalb von Bayern Leber enthalten sein. Bei „Grobem“ oder „Stuttgarter Leberkäse“ muss der Leberanteil mindestens 5 Prozent betragen, ansonsten ist kein fester Anteil bestimmt.
Bayrischer Leberkäse
Im Bayrischen Leberkäse ist keine Leber enthalten. Das Wort Leberkäse leitet sich auch nicht von Leber und Käse ab, sondern von Lab und Kasi oder Laib und Käs. Lab und Kasi sind Begriffe, die mit der Gerinnung von Fleischeiweiß zusammenhängen. Laib und Kasi bedeutet ein Laib aus einer kompakten Masse. Der bayrische Leberkäse wurde vom Metzger des Kurfürsten Karl Theodor vor gut 200 Jahren kreiert. Er vermischte Rind- und Schweinefleisch mit Speck und Gewürzen, machte daraus ein Fleischbrät und backte es in Brotformen. Noch heute gilt der Bayrische Fleischkäse als Delikatesse und wird gern heiß als Hauptmahlzeit oder kalt als Snack serviert.
Leberkäse im April
Im Frühbeet kann man im April schon die ersten Radieschen ernten. Ein leckerer Bratkartoffelsalat mit Radieschen ist eine passende Beilage zum Leberkäse und sehr einfach zuzubereiten. Kartoffeln und etwas Speck jeweils goldbraun braten, dann in einer Schüssel abkühlen lassen, eine möglichst selbst gemachte Mayonnaise zugeben, dann die Frühlingszwiebeln fein schneiden und mit etwas Dill und Schnittlauch vorsichtig unterheben. Fertig ist die leckere Brotzeit.
Wir wünschen Ihnen guten Appetit.
von redaktion | Juli 25, 2025 | 2025, Allgemein, Newsstream

Fleisch und Wurst vom „Original“ bedeutet aber vor allem Genuss. Mit meisterlicher Kunstfertigkeit und Sachverstand stellt der handwerkliche Metzger individuelle Produkte her. Regionale Spezialitäten werden im Fleischer-Fachgeschäft nicht einfach angeboten. Verkauf bedeutet im Metzgerhandwerk immer auch offene und persönliche Beratung sowie Vertrauen. Der Fleischermeister weiß um die ernährungspsychologische Qualität seiner Waren und kann deshalb auch fachliche Empfehlungen für die kulinarische Zubereitung geben. So sieht „Genuss vom Original“ aus.
Fleisch und Wurst vom handwerklichen Metzger stärken außerdem die regionale Wirtschaft. Durch Kooperationen und Netzwerke mit Landwirten, Zulieferern, Kunden und Kollegen wirkt das Fleischer-Fachgeschäft tief in die Gesellschaft und schafft Werte in der Region. Mit einer soliden Aus- und Weiterbildung wird sowohl den Mitarbeitern als auch dem Nachwuchs Perspektive gegeben. Mit modernen Betrieben übernehmen die Metzgereien vor Ort wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung.
Guten Appetit wünscht Ihr Qualitätsmetzger
von redaktion | Juli 20, 2025 | 2025, Allgemein, Newsstream

Fleisch und Wurst sind hochwertige „Mittel zum Leben“. Diese werden in unvergleichbarer Qualität und Frische vom Fleischerhandwerk hergestellt, das zu den ältesten Gewerken überhaupt zählt. Die Metzgermeister vertrauen in ihre über Jahrhunderte gepflegte und ständig vertiefte Handwerkskunst. Dabei steht eine nachhaltige Produktion der Lebensmittel im Mittelpunkt. Die Rohstoffe regionaler Herkunft werden schonend und sorgsam eingesetzt. Durch die unmittelbare Nähe zu den Landwirten und den Kunden sind keine weiten Wege notwendig, was die Transparenz während des Produktionsprozesses erhöht und den Umweltschutz steigert.
Fleisch und Wurst gehören wie selbstverständlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Das Metzgerhandwerk lässt sich sowohl von traditionellen, regionalen Rezepturen als auch von zeitgemäßen Ernährungsbedürfnissen inspirieren und steht damit im Gegensatz zur industriellen Massenproduktion. Auf die Anforderungen des Marktes kann das handwerkliche Fachgeschäft aufgrund seiner Verankerung in der Gesellschaft schnell und flexibel reagieren.
Teil 2 können Sie nächste Woche hier lesen. Wir wünschen guten Appetit. Ihr Qualitätsmetzger.
von redaktion | Juni 19, 2025 | 2025, Allgemein, Newsstream

Heute am 19. Juni ist dieses Jahr das Fronleichnamsfest, oder das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi. Es ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.
Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest der Gesamtkirche erhoben.
Auslöser dieser Entscheidung war das Blutwunder von Bolsena, das von ihm im Jahre 1263 als echtes Wunder anerkannt wurde. Unter anderem schrieb Urban IV.: „Wir haben es daher, um den wahren Glauben zu stärken und zu erhöhen, für recht und billig gehalten, zu verordnen, dass außer dem täglichen Andenken, das die Kirche diesem heiligen Sakrament bezeigt, alle Jahre auf einen gewissen Tag noch ein besonderes Fest, nämlich auf den fünften Wochentag nach der Pfingstoktav, gefeiert werde, an welchem Tag das fromme Volk sich beeifern wird, in großer Menge in unsere Kirchen zu eilen, wo von den Geistlichen und Laien voll heiliger Freude Lobgesänge erschallen“.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten einen schönen Feiertag
Ihre Metzgerei des Vertrauens und Team