Deutscher Fleisch Kongress | 14.11 – 15.11.2016

Die Fleischerbranche tauscht sich aus. Am 14. + 15. November 2016 trifft sich die Fleischerbranche und informiert über aktuelle und zukünftige Konzepte und Strategien. Auf dem Kongress zeigen Branchenexperten die aktuellen Entwicklungen auf und präsentieren erfolgreiche Konzepte und Strategien. Der Kongress ist eine Businessplattform für den Austausch zwischen Fleisch(waren)industrie, Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistern der Fleischwirtschaft.

14. + 15. November 2016 | Steigenberger Airport Hotel | Frankfurt

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.conferencegroup.de/kongresse/lebensmittel-ernaehrung/deutscher-fleisch-kongress-2016

Ozapft is! Oktober ist Wiesnzeit

Anfang Oktober ist das Oktoberfest in München noch nicht lange vorbei. Auf dem Oktoberfest mag man es auch mal gern deftig. Eine zünftige Schweinshaxe, dazu Knödel und eine Maß Bier. Aber wie bereitet man eine Schweinshaxe zu? Man kann sie natürlich vorgekocht kaufen und dann grillen aber traditionell übernimmt man das Vorkochen selbst.

Ein typisches Rezept, das man nach Geschmack abändern kann
In einem Topf Salzwasser mit einer kleinen Zwiebel und einem Lorbeerblatt aufkochen und zwei Haxen hineingeben. Die Haxen sollten vom Wasser bedeckt sein. Das Ganze ca. 90 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. In der Zeit drei bis vier Zwiebeln grob würfeln und in etwas Öl anbraten. Einen Bund Suppengrün zerkleinern und kurz mitbraten. Ca. einen Esslöffel Tomatenmark und die gleiche Menge Zucker zugeben. Wer es mag, kann jetzt noch etwas Kümmel und Majoran dazugeben, ersatzweise geht auch Knoblauch. Nun wird mit einem halben Liter dunklem Bier abgelöscht und die Flüssigkeit auf ungefähr die Hälfte der Menge eingekocht. 250 ml Gemüsebrühe zugeben und nochmals aufkochen.

Die Haxen in einen Bräter geben, den Saucenansatz dazugießen und bei ca. 200 Grad 30 Minuten im Ofen backen. Danach die Haxen herausnehmen, auf ein Blech setzen und nochmals ca. 30 Minuten knusprig backen. Die Soße durch ein grobes Sieb gießen und in einem Topf offen einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Währenddessen die Knödel vorbereiten und kochen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zubereiten und einen guten Appetit!

Weißwurst zum geniessen

Die Göttin
Sie ist die Göttin der Würste und über die Grenzen des Freistaates als Botschafterin Bayerns in der ganzen Welt unterwegs – jeder kennt sie: Die Weißwurst. Es ist allerdings nicht nur eine Kunst die Weißwurst auf die richtige Art zu verspeisen, sondern auch die Zubereitung will gelernt sein.

Handwerkliche Herstellung
Nachdem die Weißwurst bei uns in der Metzgerei auf handwerkliche Weise hergestellt wurde, liegt sie frisch bei Ihnen auf dem Tisch und muss „nur“ noch warm gemacht werden. Dies ist sicher kein Teufelswerk, verlangt aber doch den ganzen Koch, denn an dieser Stelle unterscheidet sich einfach der Weißwurstkenner vom „zugereisten Laien“. Bevor Ihnen also die Würste platzen oder gar Öl ins Wasser kommt, erklären wir wie es ganz einfach funktioniert.

Was brauche ich
Die frische Metzgerweißwurst wird mit Breze, Weißwurstsenf und einem Weißbier sowie viel Ruhe und ganz entspannt genossen. Bringen Sie also nun in einem Topf Wasser zum Kochen und schütten Sie dieses, wenn der Siedepunkt erreicht ist in eine Weißwurstschüssel, kratzen Sie das Salz von den Brezen und geben Sie dieses sowie die frischen Weißwürste in das heiße Wasser und lassen Sie den Würsten Ruhe zum ziehen. In der Zwischenzeit kann man den Tisch eindecken und das Weißbier einschenken.

Dann heißt es einfach … GENIESSEN!

Klopfen für den Genuss

Mit einem Fleischklopfer wird aus so manchem Stück Fleisch ein saftiges Schnitzel oder Kotelett. Der Name Fleischklopfer kommt nicht von ungefähr: denn das Fleisch sollte tatsächlich nur geklopft und nicht geprügelt werden. Das Klopfen oder auch das Steakern ist nicht generell für alle Gerichte und Fleischsorten gleich gut geeignet, je nach Gericht, Fleischsorte und Fleischstück gibt es feine Unterschiede und Herangehensweisen.

Mit Gefühl klopfen
Wenn man Fleisch bearbeitet und dabei z.B. an Ärger denkt, dann tut man dem Fleisch und seinem eigenen Genuss damit leider keinen Gefallen. Wird das Fleisch zu stark geklopft, dann bleiben eventuell die Fasern nicht mehr intakt und damit geht die Saftigkeit verloren. Ein guter Fleischklopfer bringt ausreichend Gewicht mit, um mit einfachem Schwung das Fleisch in die richtige Form zu bringen.
Der richtige Fleischklopfer
Einige Fleischklopfer haben eine genoppte Oberfläche. Diese ist eher für grobe Fleischpartien oder für die Zubereitung von beispielsweise Hachez geeignet. Wenn Sie aber ein zartes Schnitzel oder Kotelett zubereiten möchten, dann empfiehlt es sich das Fleisch zwischen Frischhaltefolie zu legen und mit ein paar sanften Schlägen zu klopfen. Dabei müssen Sie nicht fest hauen, denn das Gewicht des Fleischklopfers erledigt die Arbeit fast von selbst. Um das Ergebnis zu perfekt zu machen, können Sie abschließend noch das Fleisch mit den Handballen sanft in die richtige Form drücken. Gerne beraten wir Sie dazu und sind mit Rat und Tat für Sie da.

Gutes Gelingen wünscht Ihr Metzger des Vertrauens mit Team.

Beim Grillen macht es die Würze

Bestes Fleisch in Metzgerqualität ist die Grundlage für ein gelungenes Grillmenü. Für ein optimales Geschmackserlebnis spielt aber auch die Würzung des Fleischs eine wichtige Rolle. Salz hat dabei den Nachteil, dass es dem Fleisch Feuchtigkeit entzieht und das Fleisch dadurch austrocknet. Besser nach dem Grillen mit Salz, Pfeffer oder einem Dip würzen. Eine ideale Würze bieten auch Marinaden, die man einfach und in kurzer Zeit selbst herstellen kann.

Gleich Starten
Wer lieber gleich mit dem Grillvergnügen beginnen möchte, erhält im Fleischer-Fachgeschäft schon fertig marinierte Spezialitäten. Fragen Sie Ihren Metzger nach aktuellen Angeboten und Spezialitäten. Jeder Metzger hat gerade beim Thema Grillen Tipps und Ratschläge für besondere Feinschmeckereien. Damit steht einem gelungenen Grillabend nichts mehr im Wege.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und guten Appetit!