Mariä Lichtmess am 2. Februar

Mariä Lichtmess ist heute ein Festtag – und kein gesetzlicher Feiertag, bis 1912 war Mariä Lichtmess ein offizieller Feiertag.

Im alten Rom ist Mariä Lichtmess ein hoher Feiertag, an dem der Februus mit einem Fackelumzug gefeiert wurde. In der Kirche sind an Mariä Lichtmess die Kerzen geweiht worden, die von Familien zum Festtag mitgebracht wurden. Die an Mariä Lichtmess geweihten Kerzen galten als besonders wertvoll. Sie sollten vor Blitzschlag, Feuer und Unheil schützen, und waren bei Unwettern in vielen Fenstern zu sehen.

Früher erhielten Dienstboten an Mariä Lichtmess, damals auch „Schlenkerltag“ genannt, ihren Lohn – und im Anschluss nicht selten einige Tage frei. In vielen Fällen mussten Dienstboten am 2. Februar die Stellung wechseln oder im Gegenzug den Dienstvertrag verlängern.

Wechseln Dienstboten Ihren Vertrag, begann der neue am 5. Februar. Die Tage dazwischen waren früher der einzige Urlaub für die Dienstboten, deshalb wurden die freien Tage auch gerne für Verwandtenbesuche genutzt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Mariä Lichtmess Tag
Ihre Metzgerei des Vertrauens und Team

Wer hat den Leberkäse erfunden?

Wer hats erfunden? Im Fall „Leberkäse“ waren es diesmal nicht die Schweizer, ganz untätig waren sie aber scheinbar auch nicht. 1776 kam der Wittelsbacher Kurfürst Karl Theodor aus der Pfalz nach Bayern. Begleitet wurde er dabei von seinem Haus- und Hof-Metzger. Dieser kam eines Tages auf die Idee, fein gehacktes Schweine- und Rindfleisch in Brotformen zu backen – den heute bekannten Leberkäse.

Seit mehr als 200 Jahren gilt der Leberkäse nun als einer der Klassiker in der bayerischen Küche. Es gibt verschiedene Theorien bezüglich des Ursprungs des Begriffs „Leberkäse“: Eine Version besagt, dass es von den Wortstämmen „Lab“ und „Kasi“ abstammt, die mit der Gerinnung des Fleischeiweißes beim Backen oder Kochen zusammenhängt.

Eine andere Version lautet, dass aus dem Wort „Laib“ später das Wort „Leber“ entstand, und „Käs“ bedeutet nichts anderes als die kompakte Masse, zu der das Fleisch und die anderen Bestandteile verarbeitet werden.

Der Name Fleischkäse könnte auch aus dem Schweizerischen stammen. Bei dieser Version heißt es, dass aufgrund der Kastenform, die bei der Herstellung von Schweizer Käse verwendet wird, der Name Leberkäse oder Fleischkäse entstand.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Stück bayerische Geschichte? Wir beantworten Ihnen Fragen dazu gerne. Sprechen Sie uns bitte an.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit
Ihre Metzgerei des Vertrauens und Team

Genuss der Metzgerqualität – Teil 2

metzgerhandwerk-das-original-metzger-20-by-presssack-ff-deFleisch und Wurst vom „Original“ bedeutet aber vor allem Genuss. Mit meisterlicher Kunstfertigkeit und Sachverstand stellt der handwerkliche Metzger individuelle Produkte her. Regionale Spezialitäten werden im Fleischer-Fachgeschäft nicht einfach angeboten. Verkauf bedeutet im Metzgerhandwerk immer auch offene und persönliche Beratung sowie Vertrauen. Der Fleischermeister weiß um die ernährungspsychologische Qualität seiner Waren und kann deshalb auch fachliche Empfehlungen für die kulinarische Zubereitung geben. So sieht „Genuss vom Original“ aus.

metzgerhandwerk-das-original-2-metzger-20-by-presssack-ff-de KopieFleisch und Wurst vom handwerklichen Metzger stärken außerdem die regionale Wirtschaft. Durch Kooperationen und Netzwerke mit Landwirten, Zulieferern, Kunden und Kollegen wirkt das Fleischer-Fachgeschäft tief in die Gesellschaft und schafft Werte in der Region. Mit einer soliden Aus- und Weiterbildung wird sowohl den Mitarbeitern als auch dem Nachwuchs Perspektive gegeben. Mit modernen Betrieben übernehmen die Metzgereien vor Ort wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung.

Guten Appetit wünscht Ihr Qualitätsmetzger

Genuss der Metzgerqualität – Teil 1

Fleisch und Wurst sind hochwertige „Mittel zum Leben“. Diese werden in unvergleichbarer Qualität und Frische vom Fleischerhandwerk hergestellt, das zu den ältesten Gewerken überhaupt zählt. Die Metzgermeister vertrauen in ihre über Jahrhunderte gepflegte und ständig vertiefte Handwerkskunst. Dabei steht eine nachhaltige Produktion der Lebensmittel im Mittelpunkt. Die Rohstoffe regionaler Herkunft werden schonend und sorgsam eingesetzt. Durch die unmittelbare Nähe zu den Landwirten und den Kunden sind keine weiten Wege notwendig, was die Transparenz während des Produktionsprozesses erhöht und den Umweltschutz steigert.

Fleisch und Wurst gehören wie selbstverständlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Das Metzgerhandwerk lässt sich sowohl von traditionellen, regionalen Rezepturen als auch von zeitgemäßen Ernährungsbedürfnissen inspirieren und steht damit im Gegensatz zur industriellen Massenproduktion. Auf die Anforderungen des Marktes kann das handwerkliche Fachgeschäft aufgrund seiner Verankerung in der Gesellschaft schnell und flexibel reagieren.

Teil 2 können Sie nächste Woche hier lesen. Wir wünschen guten Appetit. Ihr Qualitätsmetzger.